Archiv für die Kategorie „Was mich bewegt“

Enttäuscht

Dienstag, 3. November 2009

Mich hat jetzt zum zweiten Mal ein Computerspiel so richtig enttäuscht. Der Übeltäter ist CitiesXL – angekündigt als inoffizieller SimCity-Erbe. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen (SimCity4 spiele ich immer noch gerne). Optisch macht CitiesXL auch einiges her, doch spielerisch ist es doch eher dürftig. Das Konzept mit den Wohngebieten für verschiedene Bevölkerungsgruppen wirkte Anfangs noch ganz interessant, doch jetzt wo ich das Spiel längere Zeit gespielt habe, hakt es unter anderem genau daran. Warum soll eine Führungskraft nicht im gleichen Wohngebiet wohnen dürfen wie ein einfacher Arbeiter eines Schwerindustrieunternehmens?

Damit könnte ich vielleicht noch leben, doch was besonders stört: es gibt keinen öffentlichen Personennahverkehr (derzeit weder in der Solo-Spieler-Version, noch wenn man ein Online-Abo hat). Damit ist es praktisch nicht möglich größere Städte zu bauen, die nicht den Verkehrtod sterben. Oder könnte sich jemand eine Großstadt ohne Bus und Bahn vorstellen?

Diverse andere Kleinigkeiten zusätzlich (z.B. sind die Bewohner grundsätzlich unzufrieden mit den Einkaufsmöglichkeiten, doch kann man nicht unbegrenzt Geschäfte bauen, da diese ansonsten keine Kunden finden und pleite gehen) bewirken, dass ich schwer enttäuscht von CitiesXL bin. Ich hoffe, es kommt irgendwann SimCity 5.

Das andere Spiel, was mich über alle Maße enttäuscht hat war MadTV2. Teil 1 hat damals die Latte sehr hoch gelegt. Die Ideen für Teil 2 waren zwar sehr gut (mehrere Werbeblöcke pro Sendung, Einfluss auf Nachrichtenlänge,…), doch die Umsetzung war mieserabel (mehr Bugs als funktionierende Elemente).

Bio

Sonntag, 11. Oktober 2009

Der klassische Bio-Käufer (Wollpulli, Jesuslatschen, leicht alternativ angehaucht) wird immer mehr vom Genusskunden (legt Wert auf Geschmack und Genuss der Artikel) verdrängt. Das merke ich nicht nur, wenn ich mir anschaue, wer alles Bio-Produkte kauft. Das merke ich auch an mir selber. Denn bei mir landen auch Bio-Artikel im Einkaufskorb – und das mit steigender Tendenz. Dabei bin ich gar nicht mal so sehr ökologisch eingestellt, dass ich nur Bio-Artikel kaufe. Ich probiere aus und wenns schmeckt und der Preis in Ordnung ist, kaufe ich auch dauerhaft diesen Bio-Artikel.

Was mich bei einigen Produktkategorien vom Bio-Kauf derzeit noch abhält sind die eher speziellen Rezepturen. Ich würde ja gerne eine Konfitüre in Bio-Qualität kaufen, nur bekommt man dort in der Regel nur irgendwelche Mischungen, die mir nicht zusagen. Ich steht da eher auf Konfitüren mit einer Frucht/Obst-Sorte (z.B. nur Erdbeer und nicht Erdbeer-Apfel). Auch beim Brot stört mich, dass dort scheinbar nur Vollkorn-Varianten angeboten werden. Ich würde ja gerne Bio-Toastbrot kaufen, nur mag ich Vollkorntoast nicht so gerne.

Ich denke das ich da nicht alleine bin und wenn die Hersteller sich auch Produkte für den “normalen” Kunden anbieten würden, dann würde der Bio-Anteil an den Lebensmitteln noch weiter steigen.

Currywurst im Saarland

Freitag, 9. Oktober 2009

Als zugezogener im Saarland hat man es nicht leicht, wenn man auf Currywurst steht. Überall bekommt man als Currysoße nur so ein dünnflüssiges Zeugs, mal süß, mal mit Zwiebelgeschmack, mal ganz widerlich. Ich kenne Currysoße eigentlich etwas dickflüssiger und mit einer gewissen Schärfe. So gegessen schon in einigen Teilen Deutschlands.

Jetzt hab ich heute einer weiteren Pommesbude auf Empfehlung eine Chance gegeben. Extra noch bei dem Empfehlenden nachgefragt, wie die Soße ist. “jaja, die ist echt super… ne, dünnflüssig ist die nicht, die ist auch schön feurig”. Voller Vorfreude bestellt und mit nach Hause genommen und gnadenlos enttäuscht. Süß, dünn und mit Zwiebelnote. Und die Pommes waren auch Mist.

Zuhause macht man das doch auch nicht

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Manchmal frage ich mich echt, wie es bei manchen Mitarbeitern zuhause aussieht. Wenn die bei sich so sind wie manchmal auf der Arbeit, dann mag ich da nie zu Besuch sein. Bestes Beispiel ist unser Leergutautomat. Eigentlich ein recht robustes Gerät, so es denn regelmäßig gereinigt wird. Doch die Reinigung ist scheinbar etwas schwieriger als man denkt. Schließlich muss für die Reinigung der Spiegel im Erkennungsschacht ersteinmal der dreckigste Lappen gesucht werden, den es im Geschäft gibt. Dann muss Putzwasser genommen werden, dass schon drei Tage irgendwo in der Ecke stand. Mit der Brühe werden dann die Spiegel einmal nass abgewischt. Danach wird dann gejammert, dass der Automat gar keine Flaschen mehr erkennt, obwohl man den doch gerade sauber gemacht hat. Dabei ist es eigentlich ganz einfach: Glasreiniger drauf, mit Papiertüchern abwischen und das ganze auch noch trockenwischen. Macht man doch auch mit dem Spiegel daheim (wahlweise kann man auch ein sauberes Tuch nehmen). Danach erkennt der Automat komischerweise alle eingeworfenen Behälter ohne Probleme.

Deo-MHD?

Freitag, 2. Oktober 2009

Ein Blogeintrag beim Hostblogger hat mich auf eine verrückte Idee gebracht, warum manche Leute kein Deo verwenden und meterweit gegen den Wind stinken. Er schreibt “Warum bewirbt man ein Deo, das 48 Stunden halten soll?”. Vielleicht denkt ein Deo-Abstinentler, dass die Dose Deo nach der aufgedruckten Stundenzahl nach dem ersten benutzen abgelaufen ist? “Hält 24 Stunden? Und danach kann ich dann den Rest wegwerfen? Ne, das ist mir zu teuer!”.

Absurde Idee, aber vielleicht eine Erklärung. Oder der geheime Wunsch, dass dies eine Erklärung ist.